Zitate und Gedichte zu Weihnachten (11)



Der Weihnachtsbaum

Ein Jahr geht wieder dem Ende zu,
der Winter ist schon da.
Die Wälder liegen in weißer Ruh,
das Weihnachtsfest ist nah.
Die Dämm'rung kommt langsam schon übers Land,
da laufen zwei Buben mit der Axt in der Hand

Die Buben, sie suchen mit lauerndem Blick
die schönste Tanne im Wald.
Der eine zu dünn und der and're zu dick
der dritte ist schon viel zu alt.
Nun ist es bald dunkel, bald müssen sie heim
da leuch't in der Ferne ein goldener Schein.

Sie schleichen ganz still und ganz leise heran,
das Licht ist so hell wie der Mond.
Sie klettern ganz langsam den Hügel hinan
zu sehn was dort oben wohl wohnt.
Was ist es, was ist es, was kann es nur sein?
Ein Christbaum im Goldmondenschein.

Die Buben voll Ehrfurcht, kein Laut stört sie Ruh
sie schauen den Weihnachtsbaum an.
Das Mondlicht formt Kugeln und Glöckchen dazu
und zündet auch Kerzen gleich an.
So schön ist der Baum, so leuchtend und rein
so schön wird der unsre nie sein.

Nun gehen die Buben ganz leis aus dem Wald
kein Wort wird gesprochen dabei
Es ist schon so dunkel, es ist schon so kalt
doch warm sind die Herzen der Zwei
Im Wald sieht der Baum doch am schönsten aus
viel schöner als bei uns zu Haus.
(Bernd Walf)

Zurück zurück  (Seite 11) 
Zu Seite: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11

Siehe auch: Schenken und Spenden