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Zitate und Gedichte zu Abschied, Trauer und Tod (1)

Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt;
Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt.
(Friedrich von Logau, 1604-1655)

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben,
so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.
(Friedrich von Logau, 1604-1655)

Jeder Abschied ist die Geburt einer Erinnerung.
(Autor unbekannt)

Der Tod
Ach, es ist so dunkel in des Todes Kammer,
Tönt so traurig, wenn er sich bewegt
Und nun aufhebt seinen schweren Hammer
Und die Stunde schlägt.
(Matthias Claudius, 1740-1815)

Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht'ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
(Ludwig Uhland, 1787-1862)

Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr.
(Epikur, um 341 v.Vhr. - 271/270 v.Chr.)

Beim Abschied wird die Zuneigung zu den Sachen, die uns lieb sind, immer ein wenig wärmer.
(Michel de Montaigne, 1533-1592)

Die Zeit auf Erden ist bemessen.
Für jeden kommt der Tag zu gehen.
Doch bleibst du bei uns, unvergessen,
bis wir uns einmal wiedersehen.
(Bernd Walf)

Nun ist es Zeit wegzugehen: für mich, um zu sterben, für euch, um zu leben. Wer von uns dem Besseren entgegengeht, ist jedem verborgen.
(Sokrates, 469 v.Chr. - 399 v.Chr.)

Es ist nicht so wichtig, wie lange jemand gelebt hat, sondern ob derjenige gut gelebt hat. Ein gutes Leben hinterläßt Spuren, die noch lange zu sehen sind.
(Maisada Manet)

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