Zitate und Gedichte zum Muttertag (3)

Siehe, von allen den Liedern nicht eines gilt dir, o Mutter!
Dich zu preisen, o glaub's, bin ich zu arm und zu reich.
Ein noch ungesungenes Lied ruhst du mir im Busen,
Keinem vernehmbar sonst, mich nur zu trösten bestimmt,
Wenn sich das Herz unmutig der Welt abwendet und einsam
Seines himmlischen Teils bleibenden Frieden bedenkt.
(Eduard Mörike, 1804-1875)

Die beste Amme ersetzt keine Mutter.
(Autor unbekannt)

Das Mutterherz ist der schönste und unverlierbare Platz des Sohnes, selbst wenn er schon graue Haare trägt. Und jeder hat im ganzen Weltall nur ein einziges solches Herz.
(Adalbert Stifter, 1805-1868)

Die Mütter geben unserem Geist Wärme, die Väter Licht.
(Jean Paul, 1763-1825)

Solange wird die Liebe dauern, solang ein Mutterherz noch schlägt.
(Albert Träger, 1830-1912)

Trage deine Mutter auf Armen, wenn ihr die Beine versagen, sie trug dich im Schoß, als du noch keine hattest.
(Friedrich Hebbel, 1813-1863)

Die Natur hat das Weib unmittelbar zur Mutter bestimmt, zur Gattin bloß mittelbar, so ist der Mann umgekehrt mehr zum Gatten als zum Vater gemacht.
(Jean Paul, 1763-1825)

Mütter sind wie Knöpfe: Sie halten Dinge zusammen.
(Autor unbekannt)

Mütter halten ihrer Kinder Hände für eine Weile und ihre Herzen für immer.
(Autor unbekannt)

Die Trauer der Braut drei Wochen war, die Trauer der Schwester, die war drei Jahr, die Mutter hat der Trauer gepflegt, bis müde sie selbst ins Grab sich gelegt.
(Adelbert von Chamisso, 1781-1838)

Zurück zurück  (Seite 3)  weiter Weiter
Zu Seite: 1 - 2 - 3 - 4 - 5