Zitate Alter und Jugend (5)

Die Zeit schwindet dahin,
und wir altern durch unmerkliche Jahre,
und die Tage fliehen,
da keine Zügel ihnen Einhalt gebieten.
(Ovid, 43 v.Chr. - 17 n.Chr.)

Der junge Weinstock gibt mehr Trauben, der alte aber gibt besseren Wein.
(Francis Bacon, 1561-1626)

Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen.
(Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

Das ist das alte Lied und Leid,
daß die Erkenntnis erst gedeiht,
wenn Mut und Kraft verrauchen;
die Jugend kann, das Alter weiß;
du kaufst nur um des Lebens Preis
die Kunst, das Leben recht zu brauchen.
(Emanuel Geibel, 1815-1884)

Junge Leute sprechen von dem, was sie tun, alte von dem, was sie getan haben, und Narren von dem, was sie tun wollen.
(aus Frankreich)

Das Alter zieht noch mehr Runzeln in unseren Verstand als in unser Antlitz.
(Michel de Montaigne, 1533-1592)

Die Hoffnung ist der Duft, der das Herz jung erhält.
(Massimo d’Azeglio, 1798-1866)

Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der eine lange getragene Fessel los ist und sich nun frei bewegt.
(Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

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